Cat-Care oder: wie ich meine Katze gesund erhalte!

Bei Cat-Care finden Sie Tipps (z.B. Warnsignale) und absolute Musts (wie Impfungen) zur
Gesunderhaltung Ihrer Samtpfote. Z.B. kaputte Zähne

FIP (Feline Infektiöse Peritonitis)
Diese leider tödliche Krankheit liegt mir besonders am Herzen, weil nach meiner Meinung
bedauerlicher Weise immer noch zu viele veraltete und überholte Informationen im Umlauf sind.
(Mehr Informationen hier)

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Impfung
Die regelmäßige Impfung gegen Katzenseuche und –schnupfen ist auch bei Wohnungstieren
ratsam.

Eine Leukoseimpfung Ihrer Samtpfote macht Sinn bei wechselnden Kontakten mit anderen
Katzen (z.B. Freigänger oder Tiere, die an Pflegestellen immer wieder mit fremden Tieren
zusammen kommen).
WICHTIG: erst nach Bluttest gegen Leukose impfen lassen!

Die Tollwutimpfung für Freigänger ist ein absolutes Muss und gesetzlich vorgeschrieben!

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Leukose ist wahrscheinlich die häufigste infektiöse Todesursache bei Katzen, gegen die
man die Katze aber impfen lassen kann. Die Infektion mit dem Felinen Leukämie- oder
Leukose-Virus (umgangssprachlich Leukose genannt) kann erfolgen durch direkten Kontakt,
auch beim Beschnüffeln, Bissverletzungen, den Speichel der virustragenden Katze,
Gegenstände und auch am gemeinsamen Futterplatz. Welpen können auch während der
Trächtigkeit oder über die Muttermilch infiziert werden.

Die vorbeugende Impfung, die regelmäßig aufgefrischt werden muss, darf erst nach Bluttest
erfolgen. Es ist ratsam den Test zur Sicherheit zu wiederholen. Eine Katze, die mehrmals
positiv gestestet wurde, wird zu 95% an Leukose erkranken und daran sterben. Aber selbst
eine Katze, die negativ testet, ist leider nicht zwangsläufig gesund. Sie kann zu einer anderen
Zeit eine Infektion durchgemacht, überstanden und das Virus vorerst besiegt haben. Das Virus
verschwindet in dieser Phase aus dem Blut, ist aber weiterhin im Körper und kann sich dort in
verschiedenen Organen quasi „verstecken“. Dort „schläft“ es, bis es durch Stress (re-)aktiviert
wird. Eine infizierte Katze kann lange gesund erscheinen, kann aber trotzdem zur
Ansteckungsquelle für andere Tiere werden.

Das Virus hat eine stark schwächende Wirkung auf das Immunsystem. Dadurch können an sich
harmlose Krankheiten für die Katze zur großen Gefahr werden. Das Feline Leukose-Virus ist
schwer zu diagnostizieren und stellt selbst kundige Fachleute vor eine schwierige Aufgabe, weil
das Krankheitsbild einerseits sehr vielschichtig ist, andererseits eine lange Zeit zwischen
Infektion und Ausbruch der Krankheit liegen kann.

Die klinischen Bilder beruhen zum einen auf der Abwehr schwächenden Wirkung des Virus, zum
anderen auf der Bildung von Tumoren (kann angezeigt sein durch vermehrten Durst), zum
Beispiel im Bauchraum. Zu den Symptomen gehören: Mattigkeit/Abgeschlagenheit, Fieber,
blasse Schleimhäute (zuverlässiger als am Nasenspiegel erkennbar am Zahnfleisch), aber auch
Durchfall, Erbrechen, Abmagerung ( Appetitlosigkeit), Schupfen bzw. erkältungsähnliche
Symptome, Zahnfleischentzündung, Blutarmut sowie Leukämie.

Jede unspezifische Erkrankung ist leukoseverdächtig! Dann sollten Sie auf einem Bluttest bestehen. Im Zweifel haben Sie keine Scheu, auch eine weitere Meinung bei einem zweiten TA einzuholen. Das hat nichts mit Vertrauensmangel gegenüber Ihrem gewohnten TA zu tun – es geht um das Leben Ihrer Katze!

(Quellen: Fort Dodge Veterinär GmbH  www.fortdodge.de und intervet www.intervet.de )

 

Bei einer ausgebrochenen Krankheit aufgrund einer Leukose-Virus-Infektion kann man die
Symptome nur verlangsamen und vermindern, eine Heilung ist nicht möglich, wird auch vom
Experten der TiHo Hannover, Herrn Prof. Haas, bestätigt. Ein Interferon-Präparat, das für diese
Indikation zugelassen sei, könne eingesetzt werden, falls es der Tierarzt befürworte.

Zur Behandlung mit Baypamun gibt es unterschiedliche Meinungen. Uns ist ein Fall bekannt, in
dem einem positiv getesteten Kater durch Baypamun-Kuren noch sechs Jahre geschenkt
werden konnten. Es lohnt sich sicher, den TA darauf anzusprechen, wenn es um die Erhaltung
des Lebens ihrer Katze geht. Selbstverständlich ist dabei ein Verbesserung respektive der
Erhalt der Lebensqualität des Tieres zu berücksichtigen.

Wichtig sind in jedem Fall eine gute Pflege, möglichst stressfreie Umgebung und die Behandlung
von Krankheiten, die aufgrund der Immunschwäche leicht auftreten können.

Der orthomolekularen Ernährung als unterstützende Maßnahme steht mancher Schulmediziner kritisch/skeptisch gegenüber.
Info zur orthomolekularen Ernährung bei www.pfoetchentherapie.de

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Toxoplasmose
Toxoplasmose ist eine auf den Menschen übertragbare Infektionskrankheit (Zoonose)
hervorgerufen durch den einzelligen Parasiten Toxoplasma gondii. Überträger des Parsiten
können Katzen sein.

Laut Dr. Sabine vom Stein (ARD - Ein Team für alle Felle, Sendung vom 15.4.2006) bräuchten
jedoch Schwangere keine Befürchtungen zu haben, sollten aber bestimmte (Hygiene-)
Maßnahmen ergreifen. Die Tierärztin, vierfache Mutter und Besitzerin einer Katze sei nach
eigenen Angaben trotz jahrzehntelanger Tierarzttätigkeit selbst immer noch toxoplasmose
-negativ, was sie auch darauf zurückführte, dass sie nie rohes Fleisch (Tatar), vor allem
Schweinefleisch äße. Ihr Rat: das im Rheinland so beliebte Mettbrötchen lieber meiden ... .
Von Wohnungstieren ginge wenig Gefahr aus; ebenso von normalen Hauskatzen mit Freigang
und normalem Dosenfutter/Trockenfutter. Anders sähe es aus bei Bauernhofkatzen, die mit
Schweinen und Schafen in Berührung gekommen sein könnten. Sie seien häufiger Übertrager
der Toxoplasmose.

Hygiene-Maßnahmen: Schwangere sollen ihre Katze nicht küssen. Das Katzenklo sollte von
einem anderen Familienmitglied geleert und regelmäßig heiß (70°) gereinigt werden. Obst und
Freilandgemüse sehr sorgfältig heiß abwaschen. Hände waschen mit Seife nach Berührung von
rohem Fleisch und von Gemüse ebenso nach beendeter Gartenarbeit. Bereits das
Abschmecken roher Fleischgerichte kann für eine Ansteckung reichen. Besondere Vorsicht ist
bei Schweine-, Lamm- und Ziegenfleisch geboten.

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Würmer oder: “Wenn die Katze selbst zur Mahlzeit wird”, wie der Info-Prospekt des
Herstellers eines neuen Entwurmungsmittel gegen Band-, Spul- und Hakenwürmer sagt. Vor
allem Katzen, die beim Freigang Mäuse jagen, werden dabei von Würmern befallen: eine Gefahr
für das Tier wie für den Menschen. Regelmäßige Entwurmung  ist ein Muss! Auch bei
Wohnungskatzen, denn Würmer gelangen auch mit dem Schmutz an den Schuhen ins Haus.
Freigänger alle drei Monate entwurmen. Bei Wohnungstieren reicht gewöhnlich ein Mal pro
Jahr, außer es befinden sich mehrere Tiere im Haushalt, die zu unterschiedlichen Zeiten
turnusmäßig entwurmt werden; da empfiehlt es sich, alle anderen Tiere auch zu entwurmen.

Wer den Kampf kennt, dass Miez oder Mieze die (bittere?) Pille nicht schlucken will, wird
sich freuen, dass es jetzt ein Spot-on-Mittel gibt, das der Katze im Nackenfell auf die Haut
aufgetragen werden kann. Ihr Tierarzt sagt Ihnen mehr dazu.
Andere Alternative ist die Spritze beim Tierarzt.

Wenn es schon passiert ist...
So können Sie Wurmbefall bei Ihrer Katze erkennen: stumpfes Fell; häufiges Belecken der
Analregion; “Schlittenfahren”, das heißt, die Katze rutscht auf dem Popo, weil es juckt;
Gewichtsabnahme, obwohl die Katze normal frißt; aufgetriebeber Bauch, evtl. Durchfall
und/oder Erbrechen. Bei starker Verwurmung kann der Appetit auch enorm gesteigert sein.
Erbricht die Katze bereits Würmer oder scheidet sie mit dem Kot aus (reiskorn- oder
spaghettähnliches Aussehen), ist es höchste Zeit für eine Wurmkur!

Hatte die Katze Flöhe, sind Würmer nicht weit. Nach dem Entflohen auch direkt entwurmen.
Detaillierte Auskunft gibt immer Ihr TA!

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Das richtige Futter dient auch der Gesunderhaltung Ihrer Katze.
Beim Nassfutter ist unbedingt darauf zu achten, dass es weder Konservierungsstoffe noch
Zucker (auch in versteckter Form als Caramel) enthält. Zucker in der Nahrung kann einer
Diabetes Vorschub leisten. Außerdem: wer kennt eine Katze, die im natürlichen Leben Zucker
ist. Das ist menschengemacht und rein werbe- wie verkaufstechnisch auf Herrchen oder
Frauchen abgezielt. Sie tun Ihrer Samtpfote mehr Gutes, wenn Sie es lassen.
Es gibt gute preiswerte Futtersorten, die Sie im Fachhandel aber auch im Discounter erhalten.
Machen Sie sich bitte für Ihr Tier die Mühe, die Zusammensetzung auf der Verpackung zu
lesen und/oder lassen Sie sich von gut geschultem Fachpersonal beraten. Ob Sie Futter mit
einem hohen Proteingehalt wählen, hängt sehr vom Alter Ihrer Katze ab. Es ist unbestritten,
dass vor allem junge Tiere, die sich noch im Wachstum befinden, einen höheren Proteinbedarf
haben. Fragen Sie im Zweifel auch Ihren TA um Rat!

Beim Trockenfutter (auch “Brekkies” genannt) wird es heikler. Sparen lohnt hier kaum.
Empfehlenswert sind die zwar hochpreisigeren Futtersorten, aber diese “können” auch mehr.
So ist enorm wichtig, dass sie den Harn ansäuern, um Harnsteine / Harngries zu verhindern,
von denen häufig kastrierte Kater betroffen sind. Wichtig ist immer, dass das Tier ausreichend
trinkt. Es wird empfohlen, den Wassernapf etwas entfernt vom Futternapf aufzustellen.
Frißt eine Katze (fast) ausschließlich TF, so muss man sich heute deswegen kaum mehr
Sorgen machen, vorausgesetzt eben, es handelt sich um ein hochwertiges Futter, und das
Tier trinkt ausreichend.
Hochwertige TF haben zum Ausgleich für den höheren Kaufpreis den Vorteil, dass weniger
verzehrt werden muss, um einen Sättigungseffekt zu erreichen. Das rechnet sich, nicht
zuletzt  für die Gesunderhaltung Ihrer Samtpfote.

Die Original-Brekkies gelten als wenig empfehlenswert.

Es lohnt sich, als Alternative vegetarisches Futter für die Katze zu prüfen.
Dazu dieser empfehlenswerte Link: Vegi-Tierfutterversand

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Nierenerkrankungen sind tückisch, weil man sie häufig erst recht spät erkennt.
(Mehr Informationen)

Wichtig ist daher, sein Tier gut zu beobachten und im Zweifel eine entsprechende
Blutuntersuchung machen zu lassen. Diese macht bei einer älteren oder alten Katze auch
prophylaktisch Sinn (die Cat-Nanny empfiehlt eine regelmäßige Blutuntersuchung
ab ca. 10 Jahre).

Riecht eine Katze aus dem Maul (vor allem nach Harnstoff), kann das ein Hinweis auf eine
Nierenerkrankung sein. Es scheint ein Zusammenhang zu bestehen zwischen Zahnstein (die
Katze riecht u. U. aus dem Maul) und Nierenerkrankungen. Auch bestimmte Katzenrassen, wie
die Maine Coon, sollen zu Nierenerkrankungen neigen. Ihr Tierarzt wird Ihnen sagen, was Sie
(vorbeugend) tun können.

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Zahnstein
Es ist sinnvoll, Zahnstein bei der Katze entfernen zu lassen, denn im Zahnstein können sich
Bakterien ansiedeln, die die inneren Organe befallen und Entzündungen (auch des Zahn
-fleischs) hervorrufen können.

Kaputte Zähne
Sie können Krankheitsherde mit verursachen oder begünstigen.
Das ist auch aus der Humanmedizin bekannt.

Im Zweifel kann es besser sein (z.B. bei chronischen Erkrankungen), Zähne ziehen zu lassen.
Die Katze wird sich danach mit großer Wahrscheinlichkeit wohler fühlen, auch weil sie wieder
mit Appetit und ohne Schmerzen fressen kann. Selbst Trockenfutter “auf den Felgen kauen”
funktioniert.

Gutes Beispiel ist Kater Jerry, der von über 7kg auf gut 4kg abmagerte und sich auch vom
Wesen her veränderte, weil er Zahnweh hatte. Nachdem die Plagegeister entfernt waren,
holte er alles nach und ist heute wieder ein gesunder, zufriedener, stattlicher Kater.

Oder Katze Mira, die ohne Vorwarnung beim Kraulen teilweise heftig zubiss, obwohl sie sonst
ein liebes Tier ist und liebevolle Besitzer hat. Sie gab uns allen lange Zeit Rätsel auf, und ihr
Allgemeinbefinden war bereits reduziert, als endlich eine kluge TÄ eine Zahnbehandlung
empfahl, weil auch das Zahnfleich sehr entzündet war. Der armen Mira wurden 11 Zähne
gezogen - bei einem davon hatte der Nerv frei gelegen! Jeder, der einmal richtig
Zahnschmerzen hatte, weiß wie weh das tut. Mira ist heute wieder richtig “gut drauf”.

Lesen Sie dazu mehr ! (Mit freundlicher Genehmigung der Tierarztpraxis Bräuningshof )

Die Zahnpflege von Felix Topf möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

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Warnsignale!
Hat die Katze, vor allem wenn sie schon älter ist, Probleme beim Hochspringen auf den
Kratzbaum oder auf das Sofa, knickt mit den Hinterläufen ein und zieht sich mehr mit den
Vorderpfoten hoch, als dass sie springt, kann das ein Hinweis auf eine
Herzschwäche / -erkrankung sein.

Auch Umkippen, Wegknicken oder Schwäche der Hinterläufe beim Versuch zu gehen, kann auf eine Herz-/ Kreislaufschwäche deuten. Ursächlich dafür kann wiederum ein infektiöses Geschehen sein. Es kann sich aber auch um ein neurologisches Problem handeln. In jedem Fall ist es sinnvoll und angeraten, rechtzeitig den Tierarzt zu konsultieren. Herzprobleme können mit Medikamenten positiv beeinflußt werden.

Wenn die Katze bereits Krankheitszeichen zeigt (Appetitlosigkeit, evtl. fiebrig) und nicht mehr
springt, kann das ein Hinweis auf Bauchschmerzen sein.

Macht die Katze den Hals lang zu einem so genannten „Schwanenhals“ siehe Nierenerkrankung.

Tief liegende Augen verbunden mit mangelnder Hautspannung (die Haut am Rücken gleitet
nach vorsichtigem Hochziehen nicht elastisch zurück und ist ein Anzeichen von Aus-
trocknung / grösserem Flüssigkeitsverlust) siehe Nierenerkrankung.
Es kommen aber auch andere Ursachen wie z.B. FIP oder starke Blutverluste in Frage.
Daher muss immer auch der Befund der Schleimhäute mit einbezogen werden und natürlich
eine Blutuntersuchung, nach Möglichkeit auch eine Urinuntersuchung gemacht werden,
um die Diagnose abzusichern.

Der Kot riecht (säuerlich-)bitter: vermutlich Hinweis auf Erkrankung der Bauchspeicheldrüse
(Unterfunktion). Beim Tierarzt ablären lassen.

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Wunde Pfoten
Wunde Pfoten können mit einer Allergie auf Katzenstreu zusammenhängen.
Abhilfe schaffen kann Kristallstreu.

Ein Besuch beim Tierarzt ist in jedem Fall angezeigt. Ich habe auch schon erzählt bekommen,
dass eine Tierärztin bei einer Katze einen Zusammenhang zwischen wunden Pfoten und einer
potentiellen Nierenstörung gesehen hat. Es wurden darauf hin die Nierenwerte kontrolliert.
(o.B.)

Hinkt die Katze und hat (vor allem über längere Zeit und ohne dass ein Fremdkörper
eingetreten wurde) einen oder mehrere geschwollene Fußballen, kann es sich um eine so
genannte Lymphoplasma-Zelluläre Infiltration handeln. Der Tierarzt wird Ihnen weitere
Auskunft geben.

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Tierkommunikatorin
Mit besonderer Empfehlung der Cat-Nanny

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Bachblüten (benannt nach ihrem Entdecker Dr. Edward Bach aus Wales)
Sie gehören zu den so genannten Schwingungsheilmitteln. Man geht davon aus, dass sie
Informationen bergen, die das “System” Mensch oder Tier zum Zeitpunkt der Erkrankung nicht
zur Verfügung hat, die ihm aber zugeführt werden können, um die Symptomatik einer
Krankheit oder die Krankheit zu seinem Wohle zu wandeln und die Chance zu einer
Weiterentwicklung zu nutzen.

Im Vergleich zu den eher komplizierten, sehr komplexen gleichwie schätzenswerten
Homöopathika, sind die Bachblüten - und das war so auch Dr. Bachs Absicht! - für den
Hausgebrauch. Als Anschaffung und um erste Bekanntschaft zu machen, lohnen sich die
Notfalltropfen. Sie sind vielseitig einsetzbar für Mensch und Tier (auch wenn geringfügig
Alkohol enthalten ist). Sie bekommen sie in fast jeder Apotheke.
Sie kommen gut zum Einsatz vor Terminen die Ihrer Katze (und Ihnen) Stress bereiten, z. B.
dem Tierarztbesuch oder der Fahrt dort hin. Träufeln Sie 1-3 Tropfen auf die Finger und reiben
sie sie Miez oder Mieze in die Öhrchen - dort werden sie schnell vom Organismus
aufgenommen. Wiederholen Sie das Ganze unter Umständen (mehrmals alle 10-30 Min).
Nehmen Sie die Tropfen auch selber ein (nach Vorschrift).

(Interessant sein können die 7 Bachblütenthemen für Heimtiere der Firma Supra Cell.)

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Einfangen einer scheuen Katze (z.B. vor einem Tierarztbesuch)
Katzen flüchten gerne nach oben. Das kann man sich zu Nutze machen, in dem man einen
Transportkorb (Frontlader) mit geöffneter oder ausgehängter Türe auf einen halbhohen
Schrank stellt, der gut zu erreichen ist. Oft gelingt es, dass die Katze in diesen Korb flüchtet
und man nur noch die Türe schließen muss. Es macht Sinn, den Korb schon Tage vorher
herum stehen zu lassen, eventuell darin Leckerchen zu verstecken, damit die Katze ihn mit
etwas Angenehmen verbindet. Auch das Einsprühen mit Pheromonen (erhältlich beim Tierarzt)
kann der Katze mehr Wohlbehagen bringen. Die Pheromone entsprechen den Duftstoffen, die
Katzen absondern, wenn sie sich an etwas reiben.

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Behandeln einer scheuen, ängstlichen Katze zu Hause
Müssen Sie Ihre scheue, ängstliche Katze nach dem Besuch beim Tierarzt zu Hause weiter
behandeln, z. B. regelmäßig Spritzen verabreichen, können Sie sich und der Katze die
Prozedur erleichtern, wenn Sie sie in einen Transportkorb setzen, bevorzugt einen Toplader,
der von oben zu öffnen und relativ tief ist. Sofern das Tier nicht generell ein Problem mit
Transportkörben hat, wird es sich im Korb wohler fühlen, besonders wenn Sie ihn vorher
noch mit einen Tuch ausgelegt haben, auf dem die Katze bereits ihren Duft hinterlassen hat.
Fluchtversuche werden zudem aus dem recht hochwandigen Korb schwieriger. Vielleicht nicht
unbedingt den Korb benutzen, mit dem Sie grade beim Tierarzt waren – die Katze könnte die
Gerüche daran mit Unangenehmem verbinden.

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Schüßler – Salze
Es handelt sich um Mineralsalze (nach Dr. Schüßler), wie sie im Körper von Natur aus
vorkommen. Sie können unter gewissen Umständen abgebaut werden, was bestimmte
Symptome hervorrufen kann; man kann sie aber gezielt wieder aufbauen. Sie sind ein
Heilmittel, das nicht nur hervorragend bei Menschen zum Einsatz kommen, sondern auch
bei der Gesunderhaltung von Samtpfote und Wuffel dienlich sein können.
Weiter zur Liste der Salze und deren Anwendung bei Tieren

Wie werden Schüßler Salze verabreicht

Aüßerliche Anwendung (Salben)
Schuessler Salz oder Schueßler Salze oder Schüssler Salz
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Vorsicht Gift!
Katzen dürfen NIE Schokolade essen. Sie enthält Inhaltsstoffe, die für die Katze tödlich sind.

Auch der Verzehr von Zwiebeln kann Katzen töten!

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Tödliche Gefahr!
Geben Sie Ihrer Katze NIE rohes Schweinefleisch. Es kann die Erreger der Aujetzkischen
Krankheit (Pseudowut) enthalten, die unheilbar ist und innerhalb weniger Tage den Tod bringt!
Hat Ihre Katze aus Versehen doch rohes Schweinefleisch gefressen, bringen Sie sie
umgehend zum Tierarzt!
Er wird die Katze zum Erbrechen bringen. Geschieht das rechtzeitig, ist die Gefahr gebannt.

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Chronischer Schnupfen
Fragen Sie Ihren Tierarzt nach “Pulmostat akut (Ergänzungsfuttermittel)”. Es kann, zumindest
phasenweise, eine Verbesserung der Symptomlage oder doch zumindest Linderung bringen

Diesen Tipp haben wir von Eva, die bei chronischem Schnupfen die allerbesten Erfahrungen mit
B-Vetsan von DHU in Karlsruhe gemacht hat. Es wirkt schleimlösend und unterstützt das
Immunsystem. Es hilft übrigens auch sehr gut bei akutem Schnupfen.

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Fellpflege bei einer Perserkatze
Die Fellpflege bei einer Perser ist an sich kein Problem, so lange die Katze sich gerne kämmen
und bürsten lässt.

Ist das nicht der Fall, wie bei unserer Carly, ist es durchaus sinnvoll, die Samtpfote regelmäßig
scheren zu lassen (machen neben manchen Hundesalons auch Tierarztpraxen). Wir lassen Carly
alle drei bis vier Monate scheren. Die Kämmerei machte zu viel Stress und belastete unser
Verhältnis enorm. Carly hat zudem ein sehr dichtes Fell mit viel Unterwolle, und wir haben jedes
Mal nach dem Scheren das Gefühl, sie ist selbst froh, den dicken Pelz los zu sein. Sie springt
dann erst mal wie befreit herum.

Wenn eine Perser sich gerne kämmen lässt, ist ein spezieller eher langzinkiger Kamm (erhältlich
im Fachgeschäft) der Bürste vorzuziehen, weil man das Fell besser durchkämmen kann. Die
Bürste bringt zwar Glanz, bleibt aber meist nur an der Oberfläche und geht nicht durch bis zur
Unterwolle, die lose geworden ist und heraus gekämmt werden muss. Gerade zur Zeit des
Fellwechsels kann sehr viel Unterwolle anfallen. Es gibt auch einen Kamm mit rotierenden
Zinken, die Knoten schon direkt anritzen, so dass sie leichter raus gehen.

Abhängig ist die Pflege auch von der Textur des Felles. Bei manchen Persern ist (konsequentes)
tägliches Kämmen nötig, um Verfilzen oder Verknoten zu verhindern. Sollte einmal ein
Fellknoten entstehen, kann man ihn getrost vorsichtig mit der Schere entfernen. Besonders
aufpassen muss man an den Achseln und auch am Bäuchlein, damit man nicht die Haut
erwischt (die Haut straff halten schützt; auch über einem Kamm zu schneiden ist hilfreich).
Die Haare am Popo zu kürzen macht Sinn, weil der Katze die Pflege nach dem Gang auf die
Toilette leichter fällt und weniger hängen bleiben kann. Dabei sollten die Haare an der „Hose“
aber nur gekürzt werden, nicht bis auf die Haut rasiert.

Sollte Ihre Samtpfote das Kämmen (noch) nicht so gerne mögen, verbinden Sie es mit viel Lob
und Leckerchen bevor sie zur Kratzbürste wird. Fangen Sie unter Umständen in Etappen an
und steigern Sie dabei die Zeit. Zwingen Sie die Katze bitte zu nichts, das wird eher schief
gehen und kann das Vertrauensverhältnis angreifen.

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Nützlicher Link zu Homöopathie: http://www.katzenmagie.de/buch_katze_homoeopathie.html

Notdienstsuche http://www.tierklinik.de/notdienst.00009

Link zum Thema Diabetes bei Katzen www.katzendiabetes.de

http://www.vetoquinol.ch/index.php - interessante Seite, um nachzulesen zu können, welche Medikamente und Wirkstoffe es gibt bei der Behandlung von Tieren. Es sollte natürlich immer Rücksprache mit einem Tierarzt genommen werden, aber nützliche Information bei Krankheiten bei denen der Tierarzt etwas verschreibt und man keine Ahnung hat, worum es sich handelt und wie es wirklich hilft

 

Bei weiteren Fragen oder Anregungen und Hinweisen, wenden Sie sich bitte an die Cat-Nanny.
Ich freue mich über Informationen!